TV bezogene Fachbegriffe

Alle wichtigen Begriffe rund um den TV auf einem Blick!

TV bezogene Fachbegriffe:

 

Full HD: Full High Definition bedeutet, dass ein Gerät Vollbilder in einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel darstellen kann. Full HD ist somit besser als HD Ready.

Auflösung: Als Auflösung wird die Anzahl der Bildpunkte bezeichnet, aus denen ein Bild besteht. Für eine gute Bildqualität ist die Auflösung deshalb auch sehr wichtig. Je mehr Bildpunkte ein Gerät hat, desto schärfer und besser ist das Bild.

HD ready oder Half HD = hoch auflösend, 1280 × 720 Pixel
Full HD = vollständig hoch auflösend, 1920 × 1080 Pixel
Ultra HD (4K ) = ultra hoch auflösend, 3840 x 2160 Pixel

Bildfrequenz: Frequenzen werden in "Hertz" gemessen und bedeutet, wie oft sich das Bild pro Sekunde erneuert. Bei 50 Hz erneuert sich zum Beispiel ein Bild pro Sekunde fünfzig Mal. Je höher die Hertz-Zahl, desto flüssiger ist der Aufbau der Bilder. Hat ein Fernseher oder Monitor eine zu niedrige Hertz-Zahl, so ruckelt das Bild.

CI & CI+: CI ist eine Abkürzung für Common Interface. Es sind Module, die man benötigt, um Pay-TV- und Privatsender in HD anzuschauen.

Clouding: Clouding-Effekte bezeichnen Bildfehler bei Fernseher. Sie entstehen z. B. durch Helligkeitsunterschiede, die durch eine unregelmäßige Hintergrundausleuchtung entstehen. Diese Bildfehler können wie kleine Wolken aussehen.

EPG: Bedeutet Electronic Program Guide und heißt so viel wie "elektronischer Programmführer", also die digitale Form einer Fernsehzeitschrift.

HBB TV: Hybrid broadcast broadband TV ist eine relativ neue Technologie und vergleichbar mit einem modernen Videotext. Sie bringt zusätzliche mediale Inhalte per Internet auf den Bildschirm.

HD+: HD+ ist ein hochauflösendes Programmangebot, welches jedoch kostenpflichtig ist.

Smart TV: Bezeichnet einen Fernseher mit Internetanbindung. Mit ihm kann man im Internet surfen, Musik hören oder verschiedene Apps nutzen.

Time-Shift: Durch Time-Shift kann ein Film angehalten werden (Pause). Nach der Pause kann der Film ab der gleichen Stelle weiter geschaut werden.

Tuner: Mit einem Tuner werden Signale wie DVBT/SAT empfangen.

USB Recording: TV-Sendungen können auf einer externen USB-Festplatte aufgezeichnet und abspielt werden. Hier empfehlen wir ein speziell dafür ausgelegtes Multimedia Gerät* als externe Festplatte zu wählen.

OLED: OLED ist eine Abkürzung für "organic light-emitting diode" (organische Leuchtdiode). Die Displaytechnik besteht aus organischen halbleitenden Polymeren, die Licht abgeben, wenn sie elektrisch geladen werden. Die Vorteile sind u.a. der perfekte Kontrast und eine brillante Farbwiedergabe. OLED-Bildschirme lassen sich extrem dünn herstellen.

Plasma: Bei einem Plasma-Fernseher werden Bilder mit Hilfe von Gas erzeugt. Im Gerät befinden sich Leuchtmittel, die durch die Plasma-Entladungen zum Strahlen gebracht werden. Der Stromverbrauch ist höher als bei einem LCD-Bildschirm.

HDMI: Bedeutet "High Definition Multimedia Interface". Es handelt sich hierbei um eine Schnittstelle, die hochauflösende Video- und Audiodaten zwischen verschiedenen Geräten überträgt.

HD-ready: Bedeutet so viel wie "bereit für hochauflösende Filme". Ein Fernseher mit diesem Zusatz ist demnach in der Lage, HD-Filme anzuzeigen. Geräte, die das HD-ready-Symbol besitzen, haben eine Vollbild-Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten.
Hochauflösender und besser ist Full HD, deutlich höher UHD.

IPTV: Von Internet Protocol Television spricht man, wenn die Fernsehinhalte per Internet übertragen werden und nicht über Satellit oder über Kabel.

Kontrast: Als Kontrast wird das Verhältnis zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Bereich des Bildes bezeichnet. Zu den wichtigsten Stärken eines guten Fernsehers gehört auch ein hoher Kontrastwert.

LCD: "liquid crystal display". Bei einem Fernseher mit LCD Technik werden Flüssigkeitskristalle zur Bilddarstellung genutzt.

LED: Eine LED, auch "Light Emitting Diode" genannt, ist eine Lichtquelle, die zur Hintergrundbeleuchtung für Fernseher genutzt wird. Sie verbraucht weniger Strom als Leuchtstoffröhren.

Rauschen: Bild- oder Tonrauschen kann durch störende Frequenzen entstehen. Hervorgerufen werden diese u. a. durch elektronische Geräte oder Bauteile.

RGB: Wird bei Fernsehern, Monitoren u. a. verwendet. Auf dem Display liegen dabei jeweils rote, blaue und grüne Lichtpunkte nebeneinander. Sie sind für das menschliche Auge einzeln jedoch nicht erkennbar. Die Farben entstehen, indem diese drei Grundfarben in unterschiedlicher Intensität zusammengemischt werden.

Scart: Ein Scart-Anschluss (Syndicat des Constructeurs d'Appareils Radiorécepteurs et Téléviseurs) war viele Jahre der Standard für die Verbindung von Videorekordern oder DVD-Playern mit einem Fernseher. Über einen Scart-Anschluss können nur analoge AV-Signale übertragen werden. Heute sind moderne Fernseher kaum noch mit dieser Schnittstelle ausgestattet, sondern mit einem HDMI-Anschluss.

THX: Die Bedeutung THX geht auf den US-Regisseur George Lucas zurück. THX soll garantieren, dass Geräte, die zu Hause oder im Kino eingesetzt werden, einen Kinofilm genauso wiedergeben, wie er vom Regisseur abgemischt wurde.

4K Ultra HD: "Ultra High Definition" ist eine 4K-Auflösung und damit gut viermal so hoch wie bei Full HD. Fernseher mit der neuen Ultra-HD-Funktion liefern ein deutlich schärferes Bild als bisherige Fernseher.

Hybrid-TV: Ein Hybrid-TV ist ein Fernseher, der mit dem Internet verbunden ist. (siehe auch Smart-TV)

Ambilight: Der Begriff Ambilight setzt sich zusammen aus "ambient" (umgebend) und "light" (Licht). Die Ausleuchtung der Bildschirmumgebung soll die Augen schonen.

Netzwerksanschluss: Über eine Netzverbindung (auch LAN) können Fotos, Musik oder Filme von einem Heimnetzwerk am Fernseher wiedergegeben werden.

SD-Kartensteckplatz: Eine SD Speicherkarte wird in Digitalkameras, Handys oder Videokameras genutzt. Der Inhalt dieser Karten kann über den SD-Kartensteckplatz eines Fernsehers wiedergegeben werden.

Zoll: Ein Zoll ist eine Einheit für Display-Größen. Ein Zoll entspricht 2,54 Zentimetern.

Soundbar: Eine Soundbar* kann mit nur einer Lautsprecherbox einen dreidimensionalen Raumklang imitieren. Sie wird direkt an den Fernseher angeschlossen und ist eine Alternative zu einer Surround-Anlage.

3-D-TV: Bezeichnet dreidimensionales Fernsehen. Es werden spezielle Fernseher und Brillen benötigt, um diesen Effekt zu erzeugen.

100 Hertz: Bei einer 100-Hertz-Technik wird die Bildwechselfrequenz eines LCD-Fernsehers verdoppelt. Hierdurch bleibt die Schärfe der Bilder auch bei den bewegten Bildern erhalten und Nachzieh-Effekte werden vermieden.

Dolby Digital: Ein Standard für digitalen Raumklang und kommt bei Fernsehübertragungen, DVD`s und Blu-rays zum Einsatz.

Euro-AV-Buchse: Universelle Schnittstelle, um z.B. DVD-Player, Videorekorder o. ä. anzuschließen. Die Euro-AV-Buchse ist eine andere Bezeichnung für eine Scart-Buchse.

LUX-Kontrastautomatik: Diese Automatik erkennt veränderte Lichtverhältnisse im Raum und kann die Bildhelligkeit vollautomatisch regulieren.

Panorama Mode: Diese Methode ermöglicht eine Anpassung von 4:3 Sendungen auf ein 16:9 Format, das Bild lässt sich stufenweise vergrößern.

Verschlüsselung: Einige Sender strahlen ihre Programme nur verschlüsselt aus. Die Freischaltung einer Smartcard ist kostenpflichtig.

H.265: Ein Videocodec, der Datenpakete doppelt so stark wie sein Vorgänger H.264 komprimiert und das bei gleichbleibender Bildqualität.

Local-Dimming: Local-Dimming wird auch als Direct LED bezeichnet. Die LED´s sind dabei hinter der gesamten Fläche eines Panels verteilt. Sie lassen sich einzeln ausschalten und sind zusätzlich einzeln dimmbar. Jede einzelne LED kann in ihrer Leuchtstärke reguliert oder ausgeschaltet werden.

Cinemascope: Ein Bildformat mit den Maßen 2,35:1.