PC selber bauen – Computer zusammenstellen – Aufbau & Montage Guide

Stellt man sich seinen Computer selbst zusammen, spart man ordentlich Geld und zudem kann man hier gezielter die Komponenten verbauen, die man für seinen jeweils individuellen Computer benötigt. Der Kauf einzelner PC Komponenten ist vor allem günstiger als ein Komplett System zu Kaufen. Wir zeigen Ihnen, in Form von Ratschlägen und wichtigen Informationen, wie sie selbst einen PC zusammenbauen können.

 

PC selber bauen: Diese Komponenten brauchen Sie

Zu Beginn benötigen Sie ein für Ihr Projekt passendes Gehäuse, um die Computer Komponenten einzubauen. Hierbei gibt es zahlreiche Unterschiedliche Formvarianten. (ATX, BigTower, Mini, Barebone...)

 

Der erste Installationsschritt beginnt mit der Montage des Mainboards welches auch sehr oft als "Motherboard" bezeichnet wird und als zentrales Element ihres PCs dient. Auf dem Mainboard werden alle Komponenten, welche Sie für den Bau eines eigenen Computers benötigen installiert. Das Mainboard dient quasi als Trägerplatte/Grundgerüst und als zentrale Schnittstelle aller zu kommunizierenden Komponenten im Computer.

 

Zunächst geh es weiter mit der zentralen Prozessor Einheit, der CPU. Ohne Prozessor geht gar nichts! Anzumerken ist hierbei, die meisten Modelle heutzutage besitzen schon integrierte Grafikeinheiten und ersparen so den Kauf einer extra GPU Grafikkarte. Jedoch ist die "Onboard" Grafikeinheit nicht für Profi Gamer ausgelegt, da sie zu schwach unterstützend für den Prozessor ist. Hier empfehlen wir eine separate GPU Einheit zu kaufen!

 

Und hier kommen wir schon zum nächsten Punkt unserer Auflistung, - die Grafikkarte. Sofern Sie mehr Power benötigen - beispielsweise für hochauflösende Videospiele - sollten Sie sich eine leistungsstarke Grafikkarte zulegen.

 

Auch der Arbeitsspeicher ist ein unverzichtbarer Bestandteil eines Computers, welcher unbedingt zum reibungslosen Betrieb benötigt wird.

 

Strom bekommen alle Module vom Netzteil. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, dass das Netzteil auch genügend Leistung (z.B. Watt) für Ihre Konfiguration liefert. Bitte beachten Sie auch die Effizienz des jeweiligen Netzteils genau! Tipp: Hohe Wattzahlen bringen nichts, wenn die Effizienz des Netzteils jedoch zu niedrig ist!

 

Mindestens eine Festplatte und/oder eine SSD muss für die Installation des Betriebssystems und das Speichern von Daten eingebaut werden.

 

Um den PC nutzen zu können, benötigen Sie noch ein passendes Betriebssystem. Normale Anwender greifen zu Windows.

 

Je nach Anforderungen und Zweck, können Sie noch beispielsweise ein WLAN-Modul, eine dedizierte Soundkarte, Lüfter oder ein DVD-Laufwerk hinzukaufen. Denken Sie daran, dass Sie auch noch Eingabegeräte wie Maus und Tastatur benötigen.

 

Haben Sie alle Komponenten zusammen, geht es an den Zusammenbau - nachdem Sie sich entsprechend vorbereitet haben. Eines der schönsten Dinge im Leben, einen eigenen Computer zusammen zu bauen und ihm neues Leben einzuhauchen!

Wir empfehlen den PC, nicht auf dem Teppichboden aufzubauen, dies kann zu elektrostatische Entladungen führen. Bauen Sie den Computer am Besten auf einem Tisch oder am Fußboden auf.

 

Zum Werkzeug; Legen Sie sich am Besten zwei bis drei verschiedene kleine Kreuz-Schraubenzieher, sowie einen Schlitzschraubenzieher zurecht. Des weiteren empfehlen wir auch schmale Kabelbinder, um die losen Kabel im PC Gehäuse sauber zu bündeln und zu fixieren.

 

Nun werden die Komponenten in das Mainboard eingesetzt. Achten Sie dabei unbedingt auf die dementsprechenden richtigen Steckplätze, schauen Sie hierfür gegebenenfalls ins beiliegende Handbuch, dort sehen Sie genau wo welche Verbindung hinkommt.

Der CPU Prozessor Steckplatz ist meist mit einer Plastikabdeckung abgedeckt, diese bitte vorsichtig entfernen und die Metallbügel, welche sich rund um den CPU Steckplatz befinden, hochklappen.

 

Halten Sie den CPU Prozessor immer an den Seiten und setzen Sie ihn ein. Greifen Sie die Prozessoreinheit wenn möglich nie an den Pins an, beziehungsweise an der oberen Hitzeabdeckung! Pins könnten verbogen werden, Schweiß könnte Störung auslösen... Ganz wichtig, die CPU kann nur in eine bestimmte Richtung eingesetzt werden. Achten Sie auf die kleine Dreieckige Markierung auf Mainboard und der CPU - sind diese in der gleichen Ecke, passen alle Pins in den Sockel. Klappen Sie den Metallbügel am Steckplatz wieder zu, um den Prozessor zu befestigen. Geht manchmal etwas streng zu!


Als nächstes bringen Sie bitte etwas Wärmeleitpaste auf die CPU Einheit um mögliche Unebenheiten auszugleichen und eine absolut plane Oberfläche zur optimalen Wärmeableitung zu schaffen, damit der Prozessor optimal und genügend gekühlt wird.


Jetzt kommt eine etwas trikige Aufgabe, der Kühler kann installiert werden. Der Vorgang dabei unterscheidet sich von Modell zu Modell und erfordert in manchen Fällen sehr viel Geduld, damit alle Haken so einrasten wie sie sollten, damit der Kühler plan auf der CPU aufsitzt.


Nun verbinden Sie das Kabel des Kühlers in den entsprechenden Anschluss auf Ihrem Motherboard. Dieser liegt meist unmittelbar neben dem Prozessorsteckplatz!


Die Arbeitsspeicher RAM Riegel werden üblicherweise rechts, neben dem Prozessor einfach in die entsprechenden Steckplätze gesteckt, bis sie durch einen hörbaren Klick eingerastet sind.


Die Slots sind in der Regel in zwei Farben aufgeteilt. Setzen Sie zwei baugleiche RAM-Sticks jeweils in gleichfarbige Slots um den "DUAL" Modus zu verwenden.


Jetzt verbinden Sie die verschiedenen Kabel des Gehäuses mit den entsprechenden Steckplätzen. Dieser Schritt ist wichtig, damit beispielsweise der "On"-Schalter auch wirklich den Rechner hochfährt. Orientieren Sie sich am Mainboard-Handbuch.


Das Netzteil wird in den vorgesehenen Platz im Gehäuse gesteckt und festgeschraubt.


Natürlich lassen Sie das Netzteil abgeschaltet, solange Sie noch basteln. Schalten Sie es erst ein, wenn Sie den PC wirklich hochfahren wollen.

 

Der Einbau einer SSD unterscheidet sich leicht vom Einbau einer mechanischen Festplatte.


Bei den meisten Gehäusen gibt es vorgesehene Schienen, in die HDD beziehungsweise SSD Festplatten einfach eingeschoben werden.


Die Festplatten und SSDs müssen anschließend mit dem Mainboard und dem Netzteil verkabelt werden.


Finden Sie den PCIe-Slot, in den Ihre Grafikkarte eingesetzt werden soll. Entfernen Sie nun die Platzhalter-Abdeckung für die Grafikkarten-Anschlüsse an der Rückseite des Gehäuses.


Stecken Sie die Grafikkarte ein, bis sie einrastet. Verschrauben Sie die Anschluss-Platine mit dem Gehäuse.


Anschließend muss die Grafikkarte noch mit dem Netzteil verkabelt werden, sofern Sie eine zusätzliche Stromquelle benötigt. Günstige oder stromsparende GPUs unter 75 Watt beziehen Ihren Strom ohne Zusatz-Kabel aus dem PCIe-Slot des Mainboards.

 

Verbinden Sie den Rechner nun über das Netzteil mit dem Strom und starten Sie ihn über die Power-Taste.


Fährt der Rechner hoch, können Sie ihr Betriebssystem installieren, indem Sie die CD einlegen oder den USB-Stick einstecken und ihn erneut hochfahren.


Installieren Sie alle Treiber und prüfen Sie anschließend, ob alle Hardware-Elemente richtig erkannt werden. Wir empfehlen dazu CPU-Z.


Fährt der Rechner nicht hoch, vergewissern Sie sich, ob alle Kabel richtig angeschlossen sind. Sind Sie sich nicht sicher, entfernen. Tipp: Arbeitsspeicher überprüfen, ob dieser ordnungsgemäß eingerastet ist!

 

Tipps: Verwenden Sie wenn möglich immer RAM Arbeitsspeicher Riegel der gleichen Bauart, sowie der gleichen Latenzzahl, damit keiner der Riegel unterfordert beziehungsweise belastet wird!

 

Achten Sie beim Prozessorkühler auf die Gehäusemaße, - ob genügend Platz für den Einbau vorhanden ist!

 

Auch empfehlen wir Computer Gehäuse mit Staubfilter vor den Gehäuselüftern, damit die elektronischen Bauteile nicht zu sehr und zu schnell verkleben!

 

Als Systemfestplatte eine SSD Festplatte verwenden, um schneller zu "booten" (den PC hochfahren) und schneller Anwendungen ausführen zu können. Hierbei reicht ein kleines Modell, größere Datenmengen kann man durchaus und ohne Bedenken auf die langbewehrten und langlebigeren HDD Festplatten auslagern.


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